Wir arbeiten daran, das weblica Desktop-CMS so anzupassen, dass es künftig auf Windows, Mac und Linux funktioniert; damit streifen wir eine Einschränkung ab, die uns schon länger stört, zumal die Zahl der Anwender kontinuierlich wächst, die weblica heute schon unter Mac-OS mittels Virtualisierung nutzen und die froh sein werden, weblica künftig ohne Umweg auf Ihrem Mac einzusetzen. Die nötigen Anpassungen betreffen hauptsächlich den Text-Absatz; dieser verwendet nämlich eine Komponente, die trotz gegenteiliger Versprechungen des Lieferanten, bis heute nur unter Windows funktioniert. Mit dem Ersetzen des Text-Editors (was deutlich komplexer ist, als wohl mancher vermuten wird) werden sich auch neue Möglichkeiten für die Bearbeitung und das Einfügen von Inhalten im Text-Absatz ergeben, inkl. einer deutlich verbesserten Unterstützung für das Einfügen von Inhalten aus MS-Word, ebenso wie die erweiterte Unterstützung für die mit CSS3 eingeführte Transparenz für Farben und weitere Verbesserungen, u.a. im Bereich von Tabellen.
Weiter werden wir den Umgang mit eigenen Designs im weblica Desktop-CMS erleichtern: endlich wird es dann nicht mehr nötig sein, die Designs nach dem Einspielen eines Updates erneut in den Installations-Ordner zu kopieren. Zudem wird es möglich sein, Designs bequem von praktisch beliebigen Quellen nach zu laden, so z.B. von einem Server oder Netzlaufwerk. Die hierfür nötige Aktualisierung der Kerninfrastruktur haben wir mittlerweile erfolgreich abgeschlossen, so dass wir erste Verbesserungen bereits für Version 3.6 eingeplant haben; evtl. werden wir hierfür auch einen Maintenance-Release einschieben.
Im Bereich der Bilder werden wir die heute bestehenden Möglichkeiten in Version 4 des weblica Desktop-CMS nochmals erweitern, damit Bilder praktisch überall mit einem Animations-Effekt versehen und dargestellt werden können; mehr möchten wir an dieser Stelle noch nicht verraten (die Konkurrenz muss ja nicht alles wissen ;-)).
In Version 4 wird es auch weitere Absätze geben, z.B. einen Container-Absatz zur Darstellung mehrerer Absätze mittels Tabs (Registerkarten).
Ein weiteres Thema wird auch für uns immer wichtiger:
die Unterstützung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets, denn die Zahl der Surfer, die Webseiten mit diesen Endgeräten nutzen, steigt stetig an. Bereits heute machen die mit weblica erstellten Webauftritte auf iPhone, iPad und Co. eine gute Figur, und dies soll auch in Zukunft so bleiben. Ein geeigneter Weg, die stetig wachsende Vielfalt an Endgeräten zu unterstützen, bietet der Ansatz des
Responsive Design: Das Layout einer „responsiven“ Webseite bestimmt sich hierbei aufgrund der Fähigkeiten des jeweiligen Gerätes, mit dem die Seite betrachtet wird. Dies betrifft speziell die Anordnung und die Darstellung einzelner Elemente der Seite wie die Navigation, die Seitenspalten, Texte und Bilder. Hierzu sind im Wesentlichen drei Dinge nötig:
- Flexible, grid-basierte Layouts ohne Pixel-Angaben
- Flexible Bilder und Medien
- CSS3 Media-Queries
Damit lassen sich Webseiten erstellen, die sich möglichst optimal an die Gegebenheiten eines Geräts anpassen, ohne dass man hierzu unterschiedliche Versionen eines Webauftritts pflegen muss. Wer mehr zu diesem Ansatz erfahren möchte, dem lege ich das kleine
Buch Responsive Design von Ethan Marcotte ans Herz, dem Vater dieser Idee. Das Buch gibt es neben der klassischen Print-Version übrigens auch als iBooks-Fassung, die im Gegensatz zum gedruckten Buch Videos enthält, welche die Möglichkeiten dieses Ansatzes anschaulich machen. Das Buch ist angenehm dünn und lässt sich in wenigen Stunden lesen; es vermittelt das nötige Grundwissen klar und kompakt.
Wir werden für das weblica Desktop-CMS bereits im Frühjahr 2013 erste Responive Designs zur Nutzung ab Version 3 zur Verfügung stellen, und im weblica Designer wird es ab Version 2 möglich sein, für ein Design per Knopfdruck die Option „Responsive Design“ zu aktivieren; wer weiterhin Pixel-basierte Designs verwenden möchte, kann das somit tun.
Schrittweise werden wir auch die Benutzerschnittstellen der beiden Produkte weblica Desktop-CMS und weblica Designer, wo sinnvoll, vereinheitlichen, angefangen beim Farbwahl-Dialog und dem Dialog für das Bildzuschneiden, den es in Version 2 auch für den weblica Designer geben wird. Zudem werden beide Programme künftig für die Vorschau die Webkit-Browser-Engine nutzen, die u.a. auch die Basis für Google Chrome und Safari ist.